Posts mit dem Label Medienimperialismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Medienimperialismus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 23. September 2020

So langsam findet die Musik ihr Publikum. Könich Henry lief schon zweimal im New Rose Punkrockradio! In Episode #868 und Episode #886! Außerdem schon mehrfach im Anycast (sogar mit Besuch) und bei Hoaxilla und mit Video bei den Wildmics!

Sonntag, 5. Januar 2020

Nach der Pausenzeit zwischen dem 20. Februar 2015 und dem 8. Oktober 2019 habe ich richtig Lust dazu, wieder etwas in dieses Blog zu schreiben. Vielleicht hole ich sogar einiges nach und rückdatiere es, um meiner Chronistenpflicht nachzukommen. Das werde ich dann aber entsprechend markieren. Heute aber nicht mehr. Sonntag Abend und so... Der Grund dafür ist aber die Ankündigung vom K., dass er sich aus Social Media fast vollständig zurückziehen werde. Find ich gut, mach ich wie so vieles behäbig, langsam und inkonsequent nach.

Montag, 10. März 2014

Heute früh im Radio: "So ihr doch keinen Verstand habt, habt doch wenigstens Verständnis!"

Montag, 20. Januar 2014

Gestern waren meine Eltern und ich bei meiner Schwester M. und ihrem Freund H. in der neuen Wohnung und haben Schokomuffins verputzt. Schöne Wohnung isses. Ich sollte mir außerdem mal politische Diskussionen abgewöhnen. Und Holgis oder Fefes oder Frank Riegers Kommentar, dass in der Bevölkerung die Annahme, es hätte schon alles seine Ordnung und würde auch schon alles seine Gründe haben, was Exekutive und Legislative so tun, ist schlimmer als ich dachte. Das blinde Vertrauen geht soweit, dass alles hingenommen wird, ohne es zu hinterfragen. Selbst wenn schon alles seine Ordnung und seine Gründe hat, muss nachgefragt werden. Sonst passieren Dinge wie BER, Vorratsdatenspeicherung, das Chaos in Hamburg, Barschel, Spendenskandale und gefesselte schwarze Gefangene, die sich auf der Rückbank eines Polizeiautos selbst erschießen.

In Anbetracht der Tatsache, dass ich auch ungefähr weiß, wer diese Artikel hier von mir liest und sich damit möglicherweise angesprochen fühlt, tut sich mir eine kleine Schere im Kopf auf. Das wollte ich eigentlich nie.

Donnerstag, 28. November 2013

Selten hatte ich einen solchen Lachflash wie am heutigen Kinoabend in der PW. Schuld daran war der wirklich extraordinäre Film „00 Schneider - Jagd auf Nihil Baxter“.

Sonntag, 17. November 2013

Im Deutschlandfunk laufen täglich kurz vor Mitternacht die deutsche National- und die Europahymne. Das ist nicht nur bemerkenswert sondern auch anachronistisch, wirkt aber aufgrund der Verwendung sinfonischer Streicherfassungen sehr feierlich.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Ich hab heute mal an sueddeutsche.de geschrieben:

Liebes sueddeutsche.de,

du gehörst für mich zu den von mir am meisten frequentierten Nachrichtenseiten im Netz. Ich lese deine Artikel gerne, denn sie machen einen seriösen und fundierten Eindruck. Aber auch du, liebes sueddeutsche.de, hast vor einigen Wochen bei diesem Anti-Pop-up-Blocker-Schnickschnack mitgemacht. Als Digital Native habe ich schon sehr früh verinnerlicht, Werbung im Netz (und vor allem Werbung allgemein) möglichst zu ignorieren. Ich werde deshalb meinen Pop-up-Blocker nicht abschalten. Werbung nervt nicht nur, sondern ist aus verschiedenen Gründen für die Verkommnis unserer Gesellschaft verantwortlich, aber das gehört nicht hierher.

Mir ist bewusst, dass dein E-Nachrichtenangebot nur dann erhalten bleiben kann, solange Werbung, Prestigebudget und Print es finanzieren können. Ich möchte dir, liebes sueddeutsche.de, deshalb einen Vorschlag machen: Benutze Flattr!
Ich frage mich ernsthaft, warum noch keine der Internetnachrichtenplattformen auf die Idee des sozialen Micro-Payments gekommen ist. Flattr hat den Formatkrieg gegen andere solche Dienste größtenteils für sich entschieden und kann (mittlerweile auch in Deutschland) eine große Zahl von Nutzern aufweisen. Es ist einfach, einfach implementierbar, nicht an ein bestimmtes Produkt gebunden, freiwillig und hat vor allem eine äußerst niedrige Schwelle. Genau darum wird es benutzt. Man kann mit wenig Aufwand etwas Gutes tun.
Der mittlerweile in der deutschen Podcastszene zur Legende gewordene Tim Pritlove bestreitet sogar den Großteil seines Lebensunterhaltes durch Flattr-Einnahmen. Und die Zahlen seiner Flattr-Klicks sprechen für sich.

Du hast die Chance einen Stein ins Rollen zu bringen, der dir nicht nur hilft, vielleicht deine Finanzierungsschwierigkeiten in den Griff zu bekommen, sondern auch Ansehen zu gewinnen und vielleicht die Werbung im Netz etwas zurückzudrängen. Ein Versuch ist es wert, es kostet ja nichts.

Überlegs dir! Dein Leser,

Harrysonsan

Dienstag, 14. Mai 2013

Liebe Zeitungen (SZ, SPON, Zeit, ...), 

ich lese euch digital wirklich gerne und wäre sogar dazu bereit, etwas dafür zu bezahlen, wenn es ein vernünftiges, meinem mitunter ziemlich sporadischen Konsum angemessenes Bezahlsystem gäbe. 

Flattr zum Beispiel.

Stattdessen postet ihr jetzt so einen in mein Gewissen reden wollenden Unfug über eure Startseiten, dass ich doch bitte wenigstens für eure Seite meinen Adblocker ausstellen solle. Es sei ja alles kostenlos und die Werbung wirklich nicht aufdringlich und irgendwie müsstet ihr ja auch Geld verdienen.

Ich will euch mal was sagen: Werbung ist immer aufdringlich und immer scheiße. Sie ist tatsächlich ein Grundübel unserer Gesellschaft, und ich werde sie meiden, wo nur immer ich kann.

Darum meine Antwort auf eure Bitten: Erfindet gefälligst ein attraktives Bezahlmodell, oder sterbt! 

Herzlichst, Harrysonsan

Mittwoch, 27. März 2013

Ein MOZ-Verkäufer pries seine Ware als Axel-Springer-frei an. Den Euro hatter sich verdient.

Mittwoch, 6. Februar 2013

Heino - Ein Kompliment

Und SPON versaut mir die Freude an astrein arrangierter und produzierter Musik. Und irren Chören.

Dienstag, 5. Februar 2013

18 Punkte in Reihe beim Kneipenquiz!

Sonntag, 27. Januar 2013

Die SZ schreibt über das Dschungelcamp: "Einst als Unterschichtenformat gebrandmarkt, ist das "Dschungelcamp" in der Mitte der Gesellschaft angekommen."

Da sieht man mal, wie groß die Unterschicht mittlerweile geworden ist.

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Es muss auch mal erwäht werden, dass ich vor einigen Monaten auf die Podcastes der werten Herren Klein, Pritlove und Semak gestoßen bin, die mir viel Hörgenuss bereiten. In Kombination mit den fast schon als Videopodcast titulierbaren Sachen vom Professor Lesch gleicht das fast schon einer medialen Rundumversorgung für den sich als gebildet betrachtenden Menschen.

Dienstag, 2. Oktober 2012

Mal wieder Kneipenquiz. U. a. mit den B.-Schwestern und der Handy-Katzen-E. Ich wusste einiges und hatte wegen eines verlorenen Pullis die Gelegenheit Ritter zu spielen. Da ich mich verfuhr, verfailte ich grandios.
Ich stelle grad fest, dass meine Einstellung zu Dirk Bachs Tod keineswegs Gleichgültigkeit ist, was ich gestern noch von mir behauptet hätte.
Direkt zwar schon, weil mir seine Sachen und damit auch er egal waren (ich werde es in Zukunft auch nicht vermissen), indirekt aber nicht, weil die unglaubliche Resonanz überall darauf schließen lässt, dass Leute, die mir nicht egal sind, eine offensichtlich andere Einstellung haben.
Das, was er auf der Theaterbühne geschaffen hat ist mir unbekannt, aber dennoch medienimmanent anerkennenswert. Und das bei Theater sowieso per se. Dennoch ist es eben nicht nur mir, sondern den meisten unbekannt.
Anders jedoch seine Fernsehgeschichten. Diese sind überaus bekannt, aber keineswegs anerkennenswert. Im Gegenteil: Er selbst und seine Kollegin haben diesen Pivatfernsehunfug höchstpersönlich als "TRASH" bezeichnet. Und das in keinem geringeren Medium als der BamS.
Insofern erfüllt mich ob der Anteilnahme an seinem Tod ein gewisses ambivalentes Befremden. Die Leute sind traurig, kannten aber das wirkliche Schaffen dieses Menschen in keiner Weise. Auch ich nicht. Deshalb wird mir und tatsächlich wohl auch den trauernden nichts fehlen.
Die eigentliche Tragödie, das, was die Betroffenheit erzeugt, ist, dass er so relativ jung gestorben ist. Es ruft allen ihre eigene Sterblichkeit ins Gedächtnis zurück und lässt sie fassungslos auf die großen Schlagzeilen der Medien starren, immer mir der diffusen Hoffnung im Hinterkopf, dass dem eigenen Ich niemals ein Ende (und schon gar kein so frühes) zuteil werde.

Insofern, lieber Dirk Bach, lass uns und ruhe in Frieden.

P.S.: Ich erinnere mich an eine Gala, die er im Fernsehen moderierte, bei der man spenden konnte und permanent einem Laufband unten die Spender eingeblendet wurden. Er witzelte dabei darüber, welche Gesichtsausdrücke er haben würde, würden die Spender just in jenem Augenblick, da sie genannte würden, das Bild ihrer VHS-Aufzeichnung anhalten und er aber noch mitten innerhalb eines Satzes stecken. Das war wirklich lustig.

Montag, 13. August 2012

Neu und jetzt bei Twitter: https://twitter.com/Harrysonsan

Mittwoch, 27. Juni 2012

Das ist also die Temperatur eines Hohlen Aluminiumwürfels mit 1,5 m Kantenlänge, der als geostationärer Satellit um die Erde kreist, im Laufe der Zeit. Aber wer braucht solch einen nutzlosen Satelliten? Vielleicht als Käfig für privatsenderemanente Scheinprominente?

Mittwoch, 4. April 2012

Also ich hab das Gedicht vom Grass auch gelesen und so richtig verstehe ich die Aufregung nicht. Das ist jetzt handwerklich nicht so der Renner, aber wo hat er denn eigentlich genau Unrecht? Ich mein da zanken sich da unten ein paar Idioten um ein wertloses Stück Wüste und bedrohen sich mit Atombomben. Wer ist denn da jetzt der bekloppte? 
Son alter Sack, der Gedichte schreibt, die sich nicht reimen, bestimmt nicht. Das ist alles bloß billiger Populismus.

Donnerstag, 22. März 2012

Also gestern beim Harald Schmidt sah der Farin ja gar nicht mehr so fett aus, wie im Video zu zeiDverschwÄndung. Und zu diesem Lied muss man wirklich sagen, dass es ein langsam kommender Ohrwurm ist. Und Rod... alter Schwede, was für ne Quasselstrippe.

Samstag, 14. Januar 2012

Es is gewaltig, in einer Zeit zu leben, in der die Menschheit gerade erst ihre Augen aufschlägt.