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Montag, 16. Juli 2012

Wo bleibt der Sheriff dieser Stadt?
Ständig fallen mir des Nachtens auf dem Rad und Weg nach Hause Reime ein, die ich in keine Lieder zwängen kann. Schade eigentlich.

Sonntag, 22. April 2012

Der brave Knappe Ferdinand

Ein Märchen will ich euch erzähln aus längst vergangner Zeit
Davon, wie einst Prinzessin Kunigunde ward befreit,
Von Ritter Karl und seinem braven Knappen Ferdinand
Und warum Ritter Karl ward nur noch Lügenmund genannt

Es war einmal, weit weg von hier, ein Königreich in Not
Das war von einem ungeheuren Ungetüm bedroht
Es war geschehn, was damals niemand hätte je geglaubt
Ein Drache hatte die Prinzessin heimlich sich geraubt

Der König schickte Boten mit der Nachricht durch das Land:
Wer sie errettet, dem verprech ich meiner Tochter Hand
Ein jeder der sich Ritter nennt, versuche nun sein Glück
So bringt mir meine kleine Kunigunde nur zurück!

So kams, dass Ritter Karl auch diese Nachricht hatt gehört
Der faule Trunkenbold von Ruhm und Gold ward gleich betört
Er rief den Knappen Ferdinand: Nun sattle du mein Pferd!
Der Ritter ritt, der Knappe trug zu Fuß des Ritters Schwert

Nach ein paar Tagen Wanderschaft erreichten sie den Wald
In dem die Bestie hausen sollte und sie machten halt
Denn jeder der hineinging ward danach nicht mehr gesehn
Dem Ferdinand befahl der Ritter kundschaften zu gehn

Der faule Ritter Karl aß Brot und Speck am Waldesrand
Im dunklen Wald da fürchtet sich der Knappe Ferdinand
Schleicht leis umher, als plötzlich er des Drachen Nest entdeckt
Der Ort, wo die Prinzessin Kunigunde ward versteckt

Und Ferdinand erspäht den Drachen schlafend im Geäst
Daneben Kunigunde, die gefesselt, stramm und fest
Solch schöne Maid hat er in seinem Leben nicht gesehn
So fasst er sich ein Herz, ja, denn um seines wards geschehn

Er schleicht zu Kunigunde, nimmt sich ihrer Fesseln an
Der Zauber ihrer Schönheit hat ihn fest in seinem Bann
Da schlägt der Drache plötzlich seine Augenlider auf
Und Ferdinand in Panik, ruft nur: Lauf, Prinzessin, lauf!

Verblüfft schaut Ritter Karl, der eben noch vom Weine säuft
Als Kunigunde ihm direkt in seine Arme läuft
Er zerrt sie auf sein Pferd und reitet los in Richtung Schloss
Im Wald steht Ferdinand mit weichen Knien vor dem Koloss

Der Knappe sinnt auf List und dann im günstgen Augenblick
Prescht mutig er nach vorne und ergreift den Fesselstrick
Er bindet eine Schlinge als er vor dem Drachen flieht
Hängt sie an einen Baum als ihn das Untier kurz nicht sieht

Dann schlägt er einen Haken, rennt dem Monster in die Sicht
Der Drache folgt ihm grollend, denn sein Ende ahnt er nicht
Er lockt ihn zu dem Baume, wo der Strick den Drachen fängt
Der Knappe ist gerettet, tot im Baum das Untier hängt

Derweil der Ritter Karl im Schloss des Königs reitet ein
Der König weint vor Freude als er sieht sein Töchterlein
Und Karl, der Ritter fordert Lohn, weil er sich so gequält
Wann man mit Kunigunde ihn denn endlich nun vermählt

Der König schweren Herzens willigt in die Hochzeit ein
Das Mädchen protestiert: Mich tat wer anders dort befrein!
Doch alles was sie sagt, das lässt der Ritter außer acht
Und Ferdinand, der hat sich längst schon auf den Weg gemacht

Und so, drei Tage später, stehn sie vor dem Traualtar
Sie weint und keiner glaubt ihr, dass er nicht ihr Retter war
Doch kurz bevor der Ring den Weg zu ihrem Finger fand
Stand in der Tür der wahre Retter, Knappe Ferdinand

Er ruft: Nun haltet ein! Ich bins, der die Prinzessin fand
Mein König, seht die Drachenschuppen hier in meiner Hand
Wenn sie mich will, das fordre ich, dann soll sie meine sein!
So konnt er seine Kunigunde abermals befrein

Es fand sich nun Gerechtigkeit, denn alles war gesagt
Sogleich der Lügenmund mit Schimpf und Schande fortgejagt
Der Knappe wurde Prinz und es erklang Hochzeitsgeläut
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heut

Dienstag, 8. November 2011

So, dann legen wir doch mal ein Songtext-Archiv an. Mit Papier und Füller!

Montag, 5. September 2011

Deine Zauber binden wieder, was die Mode streng geteilt.
Alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt!

Samstag, 9. Juli 2011

...hoping to find some old forgotten word or ancient melodies...

- Toto

Dienstag, 17. Mai 2011

Go ahead and jump!

Mittwoch, 6. April 2011

Warum haben wir nie Geld, mein Kind?
Weil wir nicht im Besitz der Produktionsmittel sind
Und der Mehrwert, den wir schaffen macht andere reich
Und die bauen sich dann Villen oder kaufen sich gleich [Inseln]

-FU

Dienstag, 28. Dezember 2010

Wie dumm von dem Fuchs,
Er fürchtet sich so
Dabei gibts ihn doch gar nicht,
Den Grüffelo

Dienstag, 23. November 2010

Sie suchten nach ihr mit Stange und Netz
Sie schleiften Anker über den Grund
Und zogen ein totes Stück Mensch aus dem See
Bestaunten noch ihren lächelnden Mund

Und hakten sie ab und gruben sie ein
Die Ordnung war wieder hergestellt
Wo kommen wir hin, wenn die Leute lächeln
Hinter den Grenzen unserer Welt

Berlin, Februar 1989

Silly - Über ihr taute das Eis

Mittwoch, 10. November 2010

Frei nach der Schweiz:

Zur Weihnacht, da schweigt es,
Silvester, da knallts,
In der Pfalz, in der Pfalz, in der Pfalz.

Freitag, 5. November 2010

Niemand hat die Absicht deine Meinung zu vernichten
Außer den total verrückten Kapitalwertbösewichten
Der Klassenfeind, der stets verneint
Ist doch noch schlimmer als es scheint
Sieh nur hin: sein Volk, es weint
Denn er trennt das, was er vereint

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Dass Husten mich zum Dichter macht
hätt ich vorher nicht gedacht.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Husten, Heiserkeit, Erkältung
schreien nach Vergeltung.
Doch diese tritt zumeist nicht ein,
denn wer heiser ist, der kann nicht schrein.
Wer im Winter schwimmt mit Heiterkeit im See,
sucht Schutz vor Heiserkeit im Tee.

Montag, 4. Oktober 2010

"Ich möchte vom Drahtseil herabsehn auf diese Welt, ich möchte aufs Eis gehn und selbst sehn, wie langs mich hält!"

Sylvester Levay/Michael Kunze - Ich gehör nur mir
- aus "Elisabeth"
(nur mit mindestens 120 dB zu genießen)

Mittwoch, 28. Juli 2010

Bodo Wartke - Lalelilolu

Samstag, 10. Juli 2010

Hat mir der S. gezeigt:



Solche Texte will ich auch mal schreiben...

Mittwoch, 30. Juni 2010

Bodo, wir kommen!

Samstag, 5. Juni 2010

Bodo Wartke - An dich