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Dienstag, 10. September 2024
Donnerstag, 9. Mai 2024
Mittwoch, 20. Februar 2013
Freitag, 30. November 2012
Sonntag, 5. Februar 2012
Die Moral an sich ist ja etwas menschengemachtes. Nicht menschengemacht, weil in der Evolution äußerst häufig auch schon vor dem Auftreten des Menschen selbst anzutreffen, ist der Fleischkonsum.
Wenn ein Mensch sich nun entscheidet kein Fleisch mehr zu essen, ist das dann möglicherweise evolutionär?
Für mich ist der Fleischkonsum zuallererst etwas barbarisches, aber – damit wir uns nicht falsch verstehen – auch etwas, das zu unserem Menschsein und zu unserer Kultur seit jeher immer gehört hat.
Zur Evolution gehört aber auch, dass neue Konzepte ausprobiert und alte ausrangiert werden.
Wenn sich nun einige dazu entscheiden, ihren Fleischkonsum aufzugeben (der ja erwiesenermaßen in unserer im Überfluss lebenden Gesellschaft ein unbestritten ungesundes Maß angenommen hat), werden sie angefeindet ("Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg..." usw. usf.).
Warum eigentlich? Jeder Mensch der kein Fleisch isst, hat z. B. einen kleineren CO2-Abdruck als ein Mensch, der Fleisch isst und tut damit etwas für die Umwelt. Daher sollte doch jeder Carnivore jedem Vegetarier eigentlich dafür dankbar sein, einen Teil des eigenen Abdrucks zu kompensieren.
Besonders interessant wird der Sachverhalt dann, wenn man einmal darauf achtet, wer tatsächlich aggressiver mit seiner Einstellung umgeht. Tatsächlich sind es nämlich in der Regel nicht die Vegetarier sondern die Fleischkonsumenten, die ihren Lebensstil propagieren und versuchen, die andere Seite zu überzeugen.
Ist da vielleicht etwa doch die eingangs erwähnte Moral im Spiel? Erkennt der (übermäßige) Fleischesser irgendwo Fehlverhalten an und versucht sich über verteidigenden Angriff zu rechtfertigen?
Möglicherweise gibt Selbstreflexion da eine Antwort.
Ergänzung: Vielleicht sollte an dieser Stelle noch hinzugefügt werden, dass mir natürlich klar ist, dass der (vielleicht nicht unbedingt aggressive, aber) aktive Part in der Regel vom Vegetarier ausgeht. Der Fleischesser braucht die Mehrheitsmeinung, der er ja angehört, nicht großartig zu verbreiten. Da kommt es dann auf seine Reaktion auf den Vegetarier an.
Ergänzung: Vielleicht sollte an dieser Stelle noch hinzugefügt werden, dass mir natürlich klar ist, dass der (vielleicht nicht unbedingt aggressive, aber) aktive Part in der Regel vom Vegetarier ausgeht. Der Fleischesser braucht die Mehrheitsmeinung, der er ja angehört, nicht großartig zu verbreiten. Da kommt es dann auf seine Reaktion auf den Vegetarier an.
Freitag, 8. Juli 2011
Sonntag, 20. März 2011
Donnerstag, 24. Februar 2011
Sonntag, 20. Februar 2011
Freitag, 18. Februar 2011
Neues (naja nicht wirklich neues) Paradoxon entdeckt: Wirtschaftsliberale vertrauen auf ein System, das auf dem gewinnsüchtigen Menschen basiert, und legen ihm, um ihm keine Beschränkungen aufzuerlegen Selbstverpflichtungen nahe, im Vertrauen auf das Selbstlose im Gewinnsüchtigen.Und dann freuen sie sich, wenn solcherlei Verabredungen tatsächlich zu Stande kommen. Doch was nützt es dem Hasen, wenn sich der Wolf verpflichtet keine Hasen zu fressen, so lange er schläft?Und warum glauben so viele Hasen daran? Vermutlich, weil die Vorgängergenerationen gefressen wurden und davor nicht mehr warnen können.
Samstag, 15. Januar 2011
Dienstag, 28. Dezember 2010
Montag, 29. November 2010
Mittwoch, 27. Oktober 2010
Freitag, 13. August 2010
Donnerstag, 1. Juli 2010
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